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Axel Schünemann:
Was Sie noch nie über Musik wissen wollten* *und deshalb auch nicht fragen würden.
Antike Musikmythen – Musik, Gedächtnis und Schlaf – Geschlecht und Verlautung.
Mit Beiträgen von: Carmen Götz, Ellen Harlizius-Klück, Kerstin Keßler, Gertrud Lettau, Ulrike Mix, Gabriele Piechotka und Rudolf Heinz.
Genealogica Band 39 (Hg. Rudolf Heinz), Essen: Die Blaue Eule 2007,
308 Seiten m. Abb.

ISBN 978-3-89924-188-4.

www.die-blaue-eule.de/neue_titel/schuenemann.htm
Verlag Die Blaue Eule



Aus dem Vorwort:

"Dieses Buch ist … eine Zusammenstellung der im wesentlichen 2003 bis 2006 entstandenen musikphilo-/-mythosophischen und der an diese Thematik angelagerten traumauslegenden Texte des Autors … [Es geht] hier weder um historische oder literarisch vergleichende Interpretation … noch um das Nachleben der Mythen in Kunst und Musik, auch nicht um den kulturgeschichtlichen Zusammenhang von Mythos/Ritus und antiker Musik … Das Aktuelle der Mythen, ihre Relevanz heute, sind die Aussagen des kollektiven Gedächtnisses ihrer antiken Erzähler über Musik überhaupt, selbst, wenn deren neuzeitlicher Begriff nicht mit dem, was in der Antike unter Musik verstanden wurde, ungebrochen identisch sein mag."


Aus dem Inhalt:

Machen Schlafmittel musikalisch?

Orpheus auf Matratzenhorchdienst

Hölderlins Delfin (Pindar-Kommentar IV)

Arion und der Delfin

Das muss auch einen Seemann erschüttern … (Genealogie der Delfine)

Ne bis in idem (Tithonos)

Haut und Musik (Medusa, Marsyas)

„Zum Raum wird hier die Zeit“ (Amphion)

Tschin Bum (Salmoneus)

„Der Herr der Ernte geht und sammelt Garben – uns ein, die starben“ (Lityerses, Daphnis)

Tuba mirum (Tyrrhenos)

„… die helle Stille erfordert die Verlautung, das lärmende Dunkel die Verlichtung“ (Pan)

Klangzeichen aus der Vorzeit – Zum Ursprung und Finale der musikalischen Notation:
Notation und Gedächtnis (Adorno) – Mythosophisch (Thamyras, Pieriden) – Die Aura des Medialen (Benjamin)

Jugend improvisiert – eine Glosse

Träumen Musiker anders? (Zwei gedeutete Träume, I – III, und ein traumtheoretisches Finale, IV):
I./II. Sonate mit Variationen: Where no man was before … – III. Scherzo: No woman no cry – IV. Finale mit Schlusschor: Musik und Traumerinnerung – eine Skizze

Weiber-Mafia (Daphnis)

Nymphenjagd (Alban Berg: Lulu)

Die Stimme des Webschiffs (Philomela)

Sirenen-Passage

Intermezzo: Die Axt im Haus – Anmerkungen zu Marion Weiß: Das Luder

Mythosophische Kommentare zum Stottern:
Die Battos-Mythe – Erster Durchgang, ödipal-todestrieblich – Zweiter Durchgang, stotternd

„Ja, das Studium der Weiber ist schwer.“ Interview mit mir selbst – zumal die Thamyras-Mythe betreffend


Beiträge:

Gertrud Lettau: Fly, fly, fly to the sun

Ellen Harlizius-Klück: Flügeltraum

Gespräch mit Gabriele Piechotka: Eine Krone auf dem Haupt des Schülers ist auch nicht zu verachten

Rudolf Heinz: Musik – Krise des Militärischen/das Militärische – Krise der Musik

Carmen Götz: Adorno, der Zauberer

Gertrud Lettau: Kinematik der Selbst-Behauptung Adornos unter einen Hut gebracht

Ulrike Mix: Überhänge
Matthäus 2005 – Hoftheater – Didaktik – Rettungsschreiben – Musikfest. Fest-Musik. – Reiseeinbrüche, Wien 2007 – Konzerthaus – Selbstbepinselung

Briefwechsel mit Kerstin Keßler: Kann Musik ein Medium von Philosophie sein?


Links:

www.die-blaue-eule.de/neue_titel/schuenemann.htm
Verlag Die Blaue Eule
Carmen Götz
Ellen Harlizius-Klück
Kerstin Keßler
Gertrud Lettau

Marion Weiß, Das Luder

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